25.09.2017

Team Auto Eder Bayern bei der Weltmeisterschaft in Bergen

Felix Engelhardt in der Fluchtgruppe


Vor der beeindruckender Kulisse der Rad-Weltmeisterschaft im norwegischen Bergen hat sich Felix Engelhardt, Kapitän des Team Auto Eder Bayern, am Samstag in die Winterpause verabschiedet. Auf den 135,5 Kilometern des WM-Rennens der Junioren präsentierte sich der 17-Jährige auch im Trikot der Nationalmannschaft des Bund Deutscher Radfahrer (BDR) gewohnt offensiv und sprang schon auf der rund 40 Kilometer langen spektakulären Strecke vom Startort Rong in Richtung der norwegischen Hafenstadt Bergen in die Fluchtgruppe. «Anfangs verlief das Rennen eher unspektakulär und nach Plan», so Engelhardt. Nachdem die Gruppe auf der fünfmal zu fahrenden Innenstadtrunde wieder gestellt war, wurde er allerdings durch mehrere Stürze vor ihm ausgebremst. «Zwei Runden vor Schluss hat sich das Feld dann geteilt, als ich gerade im hinteren Teil war. Dadurch habe ich den Sprung in die Spitzengruppe verpasst», ärgerte sich Engelhardt. «Damit konnte ich im Finale nicht mehr eingreifen.» Als bester Deutscher verpasste sein Teamkollege Niklas Märkl am Ende am «Festplassen» in Bergen als Vierter die Medaille nur knapp – und Engelhardt musste die Weltmeisterschaft als wichtige Erfahrung abhaken. «Insgesamt bin ich nicht unbedingt zufrieden, aber ich habe einiges gelernt und die Atmosphäre in Bergen war atemberaubend.» Für Engelhardt waren die Titelkämpfe in Norwegen das letzte Rennen des Jahres. «Jetzt kommt erst einmal eine Pause.»

Kilian Steigner holte am Sonntag eine weitere Podiums-Platzierung für das Team Auto Eder Bayern. Beim «Rheinstetten Cup» in Forchheim konnte sich der Ansbacher als Einzelkämpfer bereits nach wenigen Runden absetzen und gewann auch die ersten zwei Wertungen des Kriteriums, bevor drei weitere Fahrer aufschließen konnten. Nach 60 Kilometern sprintete der 17-Jährige auf Platz zwei. «Es war knapp, aber Philip Hund war etwas schneller», so Steigner.

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